KaiserslauternE-Akte verringert Wartezeiten
Das Maßnahmenpaket zur Reduzierung des Verwaltungsaufwands und der Wartezeiten in der Ausländerbehörde der Stadt Kaiserslautern trägt Früchte. „Wir konnten die Wartezeiten in der Ausländerbehörde deutlich reduzieren“, lautet das Fazit von Bürgermeisterin Susanne Wimmer-Leonhardt. Dazu beigetragen haben unter anderem die Einführung der E-Akte sowie der Online-Terminvergabe. Die Ausländerbehörde der Stadt Kaiserslautern war vor zwei Jahren in die Kritik geraten, weil sich die Bearbeitungszeit für eine Aufenthaltserlaubnis verdreifacht hatte. Grund hierfür war laut Stadtverwaltung die bundesweite Einführung des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT). Als Universitätsstadt und Standort der amerikanischen Streitkräfte ist Kaiserslautern nach eigenen Angaben mit einer besonders hohen Zahl von Anträgen seitens ausländischer Mitbürger konfrontiert. Bürgermeisterin Susanne Wimmer-Leonhardt: „Besonders die hohe Fluktuation unter den Studenten sorgt für einen großen Verwaltungsaufwand.“ Um die vielen Anfragen ausländischer Studenten zu bedienen, betreibt die Stadt eine Außenstelle der Ausländerbehörde auf dem Campus der Technischen Universität. „Das Problem, das hierdurch entstand, war der permanente Transport von Dokumenten von einem Ort zum anderen“, erklärt der Leiter der Ausländerbehörde, Hermann Wohlgemuth. Dies habe sich mit der Einführung der elektronischen Aktenführung geändert. „Seit September 2013 können die Mitarbeiter sämtliche Schriftstücke in Dateiform speichern und via Internet synchron darauf zugreifen – sowohl von der Ausländerbehörde im Rathaus als auch auf dem Campus“, berichtet Wimmer-Leonhardt. Gemeinsam mit Experten des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern wurde zudem ein elektronischer Kalender entwickelt, mit dessen Hilfe Nutzer seit Anfang dieses Jahres Termine in der Ausländerbehörde auch online vereinbaren können. Ein großer Teil des Besucheraufkommens habe dadurch komplett eliminiert werden können. „Viele Bürger kamen früher nur, um einen Termin zu vereinbaren“, erklärt Wimmer-Leonhardt. Ein speziell auf die komplexen Anforderungen einer Ausländerbehörde zugeschnittener elektronischer Kalender sei in dieser Form in Deutschland einzigartig.
Bremen: Einheitsmandant erleichtert Zusammenarbeit
[12.02.2025] In Bremen war das gemeinsame Bearbeiten elektronischer Akten im Dokumentenmanagementsystem VIS über Ressortgrenzen hinweg bislang nur eingeschränkt möglich. Mit der Einführung eines Einheitsmandanten soll sich das nun ändern. mehr...
d.velop: Partnerschaft mit Buildsimple
[11.02.2025] Im Rahmen einer engen Zusammenarbeit wollen die Unternehmen d.velop und Buildsimple die KI-gestützte Dokumentenverarbeitung vorantreiben. mehr...
Kiel: Bescheide wie am Fließband
[06.01.2025] Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel setzt auf die automatisierte Bescheiderstellung über das Vorlagenmanagementsystem SmartDocuments, was eine enorme Zeitersparnis mit sich bringt. Erster vollautomatisierter Prozess ist das mobile Halteverbot. mehr...
Amt Dänischenhagen: Gut beraten zur E-Akte
[19.12.2024] Bei der Einführung der E-Akte setzte das Amt Dänischenhagen auf externe Unterstützung. Die fachliche Expertise steuerte das Unternehmen Prosoz bei. mehr...
E-Akte: Besser in der Cloud
[12.12.2024] Durch die Migration in die Cloud wird die Arbeit mit E-Akten flexibel, skalierbar und zukunftssicher. Komplettiert wird die Verwaltungsdigitalisierung, wenn das Dokumentenmanagementsystem auch behördenübergreifende Geschäftsgänge digital abbilden kann. mehr...
d.velop: Beteiligung an optiGov
[17.10.2024] Mit der Beteiligung an der Firma optiGov kann das Unternehmen d.velop künftig eine ganzheitliche Digitalisierungslösung anbieten – von der Authentifizierung über die interne Abwicklung in den Fachbereichen bis hin zur rechtlich konformen Zustellung von Dokumenten. mehr...
Leichlingen: Umstieg auf die E-Akte
[09.10.2024] Die Einführung der elektronischen Aktenführung sowie die fortschreitende Digitalisierung von Dienstleistungen im Bereich Bürgerservice stehen im Fokus der aktuellen E-Government-Strategie der Blütenstadt Leichlingen. mehr...
Lecos: E-Mail-Archiv für die Stadt Leipzig
[09.10.2024] Mit der Einführung eines zentralen E-Mail-Archivs unterstützt IT-Dienstleister Lecos die Mitarbeitenden der Stadt Leipzig dabei, ihre Postfächer effizient zu organisieren. E-Mails, die älter als ein Jahr sind, werden automatisch archiviert, um das System zu entlasten. Die Lösung verspricht mehr Sicherheit, und die Mitarbeitenden sparen Zeit. mehr...
Bremerhaven: Ganz oder gar nicht
[26.09.2024] Das Projekt zur Umsetzung einer vollständig medienbruchfreien elektronischen Rechnungsbearbeitung hat sich in Bremerhaven als Erfolgsgeschichte erwiesen. Mittlerweile wurden alle 87 Organisationseinheiten der Stadt an die E-Rechnung angeschlossen. mehr...
Barsbüttel: Mit System zur E-Akte
[25.09.2024] Wie auch kleine Gemeinden in Rekordzeit die E-Akte einführen können, macht Barsbüttel vor. Eine leistungsstarke, vielseitige Lösung, regelmäßige Schulungen und der Austausch mit anderen Anwendern gehören zum Erfolgsrezept. mehr...
E-Akte: Mit Plattform vernetzt
[11.09.2024] Der IT-Dienstleister ekom21 hat die E-Akte und die Digitalisierungsplattform civento vernetzt. Ende 2023 wurden bei ersten Kunden civento-Prozesse über die komplette Antragsstrecke hinweg bis hin zur Ablage vollständig digitalisiert. mehr...
procilon: BSI-Zertifikat für den Archiv-Manager
[09.09.2024] Bei der elektronischen Speicherung von Dokumenten sind Unternehmen und Institutionen an verschiedene gesetzliche Vorgaben gebunden. Die BSI-Richtlinie TR-ESOR will zur Beweiswerterhaltung solcher Dokumente beitragen. Die Lösung proNEXT Archive Manager des Herstellers procilon erhält nun als erste Lösung das BSI-Zertifikat in der aktuellen Version 3.1. mehr...
Bremen: Posteingang wird digital erfasst
[03.09.2024] Mit der Einführung einer Software für das Falleingangsmanagement will das Bremer Amt für Soziale Dienste sicherstellen, dass eingehende Anträge künftig zentral erfasst werden. Bei einer Überprüfung waren zuvor mehrere hundert Schriftstücke im Datenmüll gefunden worden, die noch nicht hätten entsorgt werden dürfen. mehr...
Hamburg: Papierpost wird digital
[27.08.2024] Hamburg führt eine elektronische Posteingangsbearbeitung ein. Diese sorgt dafür, dass eingehende Papierpost vollständig digitalisiert und automatisch vorsortiert wird, rasch an die richtigen Stellen kommt und dort zügig bearbeitet werden kann. Das Verfahren ergänzt die bereits etablierte E-Akte. mehr...
Hessen: Interkommunale Zusammenarbeit im Odenwald
[25.07.2024] Die vier Kommunen Erbach, Michelstadt, Oberzent und Brombachtal gehen den Weg von einem papierbasierten Verwaltungsmodell hin zu einer digital agierenden Verwaltungsorganisation gemeinsam. Die Zusammenarbeit bewährt sich – und wird vom Land Hessen gefördert. mehr...