Dienstag, 8. Oktober 2024

Sachsen-AnhaltMit der BAföG-App alles im Blick

[04.03.2024] Seit Herbst 2021 kann BAföG online beantragt werden – und nun wird die Beantragung der Ausbildungsförderung noch digitaler: Eine neue App vereint BAföG-Rechner, Dokumenten-Upload und Status-Updates. Auch digitale Widersprüche sind jetzt möglich.

Das BAföG wird noch digitaler. Wie das Wissenschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt mitteilt, steht ab sofort die neue App BAföG Digital zur Verfügung. Die App, die für iOS und Android vorliegt, bietet einen BAföG-Rechner, mit dem Schüler und Studierende ihren möglichen Anspruch auf Ausbildungsförderung ermitteln können. Zudem unterstützt die App bei der Antragstellung: So können Unterlagen zu einem bestehenden digitalen BAföG-Antrag vom mobilen Endgerät an das zuständige Amt übermittelt werden. Zusätzlich lassen sich Dokumente per Foto oder Upload aus bestehenden Dateien hochladen. Per Push-Nachricht können Antragsteller zudem Statusmeldungen erhalten, etwa zum Stand der Antragsbearbeitung. Darüber hinaus ist es ab sofort auch möglich, digital Widerspruch gegen einen BAföG-Bescheid einzulegen. Voraussetzung dafür ist eine Authentifizierung über BundID mittels eID-Funktion des Personalausweises.

Ämter für Ausbildungsförderung erhalten E-Akte

Die Entwicklung von App, BAföG-Rechner und digitalem Widerspruch hat die Projekt- und Koordinierungsstelle BAföG Digital, die im sachsen-anhaltischen Wissenschaftsministerium verortet ist, für alle Bundesländer sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung übernommen. Sachsen-Anhalt war bereits federführend an der Entwicklung des digitalen BAföG-Antrags im Rahmen der OZG-Umsetzung beteiligt, der im Herbst 2021 bundesweit verfügbar war.
Im Land laufen zudem laut Ministeriumsangaben gerade die letzten Vorbereitungen zur Einführung der E-Akte in den Ämtern für Ausbildungsförderung – damit soll künftig neben der Beantragung auch die gesamte Antragsbearbeitung digital erfolgen. Der Start der E-Akte war zunächst für Ende 2023 angekündigt worden (wir berichteten), nun soll er im Frühjahr 2024 erfolgen.





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