Dienstag, 25. März 2025

DortmundBei Open Data weit vorne

[24.03.2025] Das Dortmunder Open-Data-Portal zeigt Daten aus verschiedensten Bereichen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass die Stadt mit ihrem Angebot in Nordrhein-Westfalen eine Spitzenposition einnimmt – und belegt außerdem, welche Daten am stärksten nachgefragt werden.

Seit Mitte 2018 stellt Dortmund offene Daten im Open-Data-Portal zur Verfügung - und ist hinsichtlich der Datenvielfalt Spitzenreiter in NRW.

(Bildquelle: wrightstudio/123rf.com)

Die Stadt Dortmund macht in ihrem Open-Data-Portal offene Verwaltungsdaten in verschiedenen Dateiformaten einfach und übersichtlich zugänglich. Nun hat eine Untersuchung der Berliner Unternehmensberatung Finatycs (wir berichteten) ermittelt, dass Dortmund hinsichtlich der Anzahl der Datensätze in Nordrhein-Westfalen die Nase vorne hat. Für die Studie wurden die Open-Data-Angebote der 20 bevölkerungsreichsten Städte Deutschlands untersucht. Im Gesamtranking nimmt Dortmund den vierten Platz ein; lediglich Hamburg, Berlin und Dresden liegen noch vor Dortmund. In Nordrhein-Westfalen liegt die Ruhrmetropole damit – noch vor Städten wie Köln, Münster und Bielefeld – an der Spitze. 584 Datensätze stellt die Stadt nach eigenen Angaben aktuell zur Verfügung – mit wöchentlichem Zuwachs.

Alltagsrelevante Daten am beliebtesten

Von den beliebtesten Baby-Namen, Spielplatz-Standorten und Hochzeitstagen bis hin zu einer Liste der Zoo-Tiere – das Dortmunder Open-Data-Portal hält nach Angaben der Stadt eine gemischte Tüte an Daten bereit. Besonders häufig werden die freien Stellplätze der Parkhäuser und Park & Ride-Standorte abgerufen, ebenso wie die Standorte und Laufzeiten der Baustellen in Dortmund. „Das liegt zum einen daran, dass diese Daten für den Alltag der Dortmunderinnen und Dortmunder relevant sind, zum anderen daran, dass es Apps und Websiten gibt, die diese Daten regelmäßig automatisiert abrufen“, so Sedat Akar, stellvertretender CIIO und Leiter des Teams Digitale Großstadt der Stadt Dortmund.

Zuwachs geplant

In Zukunft sollen weitere Daten hinzukommen, allen voran Umweltdaten, heißt es vonseiten der Stadt. So stehen in Dortmund mehrere Stationen, die den Stickstoffdioxidgehalt in der Luft messen – diese Daten sollen bald in das Open-Data-Portal laufen. Ein weiteres Datenpaket, das langfristig die Verkehrsdaten ergänzen soll, ist die Übersicht über freie E-Ladesäulen an Laternen, die im Rahmen des Dortmunder Projekts NOX-Block eingerichtet wurden. Zwar sind die Standorte bereits öffentlich, aber welche Säulen gerade frei und welche besetzt sind, soll künftig über Sensoren ausgelesen und im Open-Data-Portal abgebildet werden.





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