Mittwoch, 26. Februar 2025

Kreis GörlitzBürger-Terminals in Betrieb

[16.07.2014] Im Kreis Görlitz sind jetzt zwei Bürger-Terminals in Betrieb gegangen. Damit starten weitere sächsische Kommunen in die Erprobungsphase der Geräte. Sie sollen den persönlichen Kontakt zum Mitarbeiter im Landratsamt trotz großer Entfernung ermöglichen.
Landrat Bernd Lange (l.) und Sachsens Staatsminister Jürgen Martens haben neue Bürger-Terminals im Kreis Gölitz in Betrieb genommen.

Landrat Bernd Lange (l.) und Sachsens Staatsminister Jürgen Martens haben neue Bürger-Terminals im Kreis Gölitz in Betrieb genommen.

(Bildquelle: Sächsisches Staatsministerium der Justiz und für Europa)

In den Städten Görlitz und Niesky ist jetzt je ein Bürger-Terminal in Betrieb. „Ich freue mich sehr, dass wir heute die Bürger-Terminals im Landkreis Görlitz in Betrieb nehmen können“, erklärt Staatsminister Jürgen Martens bei der Inbetriebnahme am 14. Juli 2014. „Die Nutzung der Geräte hier zeigt, wie Modernisierung der Verwaltung möglich ist, ohne dabei an Servicequalität für die Bürgerinnen und Bürger zu verlieren. Damit wird das innovative Potenzial und der zukunftsweisende Gedanke des Projektes sichtbar.“ Landrat Bernd Lange ergänzt: „Für unseren flächenmäßig großen Landkreis und angesichts der demografischen Entwicklung sind solche zeitgemäßen Lösungen unverzichtbar. Dank der modernen Medien bleibt der persönliche Kontakt mit dem Mitabeiter im Landratsamt trotz der großen Entfernung erhalten.“ Wie das Sächsische Staatsministerium der Justiz und für Europa meldet, werden über die Geräte Leistungen des Landratsamts aus dem Bereich der wirtschaftlichen Jugendhilfe angeboten. Dazu zählen etwa die Beratung und Antragsannahme zur Übernahme der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege. Der Service stehe zu den Sprechzeiten des Sachgebiets zur Verfügung. Mit dem Kreis Görlitz und den beteiligten kommunalen Partnern werden somit weitere sächsische Kommunen den Einsatz und die Nutzung des Bürger-Terminals zwei Jahre lang erproben. In der Erprobungsphase sollen praktische Erfahrungen mit den Geräten gesammelt werden. Ziel sei außerdem zu ermitteln, wie diese von den Bürgern genutzt werden. Parallel zum praktischen Einsatz findet eine Evaluation des Projekts statt, um Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Geräte sind bereits in der Stadtverwaltung Neustadt in Sachsen (wir berichteten), im Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (wir berichteten) sowie im Vogtlandkreis mit fünf Partnerstädten in Betrieb (wir berichteten). Das Projekt Bürger-Terminal und mobile Bürgerbüros als moderne Bürgerservices erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA). In der Konzeptions- und Implementierungsphase wurde es vom Bundesministerium des Innern gefördert.





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