Freitag, 28. März 2025

GießenDigitale Zukunftsstrategien

[25.02.2025] Mit der Digitalisierungsstrategie 2030, einer interkommunalen Datenstrategie und ihrer Smart-City-Initiative will die Stadt Gießen die Grundlagen für eine moderne Verwaltung legen.
Rathaus der Stadt Gießen

Im Rathaus der Stadt Gießen strebt man eine nachhaltige digitale Transformation an.

(Bildquelle: Stadt Gießen)

Die Stadtverwaltung Gießen will mit der Digitalisierungsstrategie 2030, einer interkommunalen Datenstrategie sowie dem Ausbau der intelligenten Stadtentwicklung im Rahmen der Smart-City-Initiative zukunftsfähige Strukturen schaffen, um anstehende Herausforderungen – von komplexer werdenden Verwaltungsaufgaben über den Fachkräftemangel bis hin zu steigenden Anforderungen an eine nachhaltige Stadtentwicklung – meistern zu können. Das hat sie bei der Vorstellung ihres strategischen Ansatzes vor dem Hauptausschuss der Stadt betont.  

„Unser Ziel ist es, digitale Technologien gezielt so einzusetzen, dass sie das Leben der Menschen in Gießen spürbar verbessern und den Herausforderungen der Zeit mit nachhaltigen Lösungen begegnen“, sagt Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher. „Eine nachhaltige digitale Transformation erfordert eine umfassende Organisationsentwicklung. Dazu müssen wir sowohl die internen Strukturen als auch die Art und Weise, wie wir als Verwaltung denken und arbeiten, reflektieren und dort, wo es nötig ist, erneuern“, so der OB. Daher stünden im Rahmen der Digitalisierungsstrategie 2030 neben der Optimierung von Prozessen und IT-Infrastrukturen auch Entscheidungsstrukturen, Arbeitsweisen und die Verwaltungskultur im Fokus. Ziel sei es, bürgerfreundliche digitale Angebote zu schaffen, die den Zugang zu Verwaltungsleistungen einfacher und effizienter gestalten. 

Wie die Stadt Gießen weiter mitteilt, werden damit die mit dem Digitalisierungskonzept 2020 begonnenen Initiativen konsequent fortgeführt. Als bereits erreichte Meilensteine seien etwa die Fortschritte beim Ausbau der digitalen Aktenführung, bei der Bereitstellung digitaler Services, der Erweiterung der Server- und Netzwerkinfrastruktur sowie beim mobilen Arbeiten zu nennen.

Zur Entwicklung einer gemeinsamen Datenstrategie hat sich Gießen mit den Städten Fulda, Offenbach und Wetzlar zusammengeschlossen. Ziel ist es nach Angaben der Stadt, durch den strukturierten Austausch von Daten Verwaltungsprozesse zu optimieren und datenbasierte Entscheidungen zu fördern. „Daten sind der Schlüssel zu einer modernen, effizienten Verwaltung“, betont Hendrik Schaus, Leiter der Stabsstelle Organisationsentwicklung & digitale Strategie der Stadtverwaltung Gießen. Die interkommunale Kooperation beschleunige die digitale Transformation und verbessere die digitalen Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger erheblich.

Digitalisierungsstrategie 2030, interkommunale Datenstrategie und Smart-City-Initiative legen laut der Stadt Gießen eine wegweisende Grundlage für eine moderne Verwaltung und lebenswerte Stadt, die effiziente Prozesse mit hoher Servicequalität verbindet. Gleichzeitig werde sichergestellt, dass digitale Angebote allen Bevölkerungsgruppen gleichermaßen zugutekommen. „Wir wollen sicherstellen, dass niemand auf diesem Weg zurückgelassen wird und digitale Verwaltungsleistungen für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich, verständlich und nutzbar sind“, betont Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher zusammenfassend.



Stichwörter: Smart City, Gießen


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