Donnerstag, 27. Februar 2025

krz/regio iTEhrenamtskarte wird EfA-Leistung

[21.09.2023] Um ehrenamtliches Engagement zu würdigen, gibt es in Nordrhein-Westfalen die Ehrenamtskarte, mit der zahlreiche Vergünstigungen verbunden sind – seit 2022 auch als App einschließlich Verwaltungsprogramm. Das von krz und regio iT entwickelte Projekt wird nun EfA-Leistung.
Die von krz und regio iT für NRW entwickelte digitale Ehrenamtskarte wird nun EfA-Leistung.

Die von krz und regio iT für NRW entwickelte digitale Ehrenamtskarte wird nun EfA-Leistung.

(Bildquelle: krz)

Die für das Land Nordrhein-Westfalen eingerichtete digitale Ehrenamtskarte soll zur EfA-Leistung weiterentwickelt werden. Das geht aus einer Meldung des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz) hervor, das vor etwa einem Jahr die Ehrenamts-App entwickelt hatte (wir berichteten). Seit dem Upload der App im September 2022 stehe neben einer Ehrenamtskartenbeantragung und Angebotssuche auch eine Seite mit aktuellen News und die Bearbeitung des eigenen Profils zur Verfügung. Mit der Ehrenamtskarte können in besonderem zeitlichen Umfang ehrenamtlich Tätige Angebote öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen vergünstigt nutzen. Dieses bundesweit einmalige digitale Projekt wurde im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) im Themenfeld Engagement & Hobby umgesetzt, für das Nordrhein-Westfalen die Federführung inne hat. Innerhalb von zwei Jahren hatte Dienstleister regio iT ein Verwaltungsprogramm und das krz eine App entwickelt, die gleichermaßen die Bearbeitung durch die Kommunen wie auch den Einsatz der Karte für die Ehrenamtlichen digitalisierte, damit erleichterte und beschleunigte (wir berichteten).

Bedarfe der Länder fließen ein

Als Referenzimplementierung für Nordrhein-Westfalen geht es für das Projekt nun in die nächste Runde. Mit den Erfahrungen aus der bisherigen Arbeit werden die beiden IT-Dienstleister – weiterhin unter der Projektleitung von d-NRW – bis zum Dezember 2024 an einer bundesweiten Umsetzung nach dem EfA- Prinzip arbeiten, um die App zur Nachnutzung anbieten zu können. Damit stehen die Projektbeteiligten nach Einschätzung des krz vor einer herausfordernden Aufgabe. Sie erhalten für die bundesweite Umsetzung Unterstützung von den Partnern Capgemini und Cassini. „Das EfA-Ehrenamtskarten-Projekt ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung, weil die Bundesländer im Bereich Ehrenamt und Engagement oft unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse haben“, beschreibt Daoud El Omari, Projektleiter bei regio iT, die Aufgabe.
Mit dem Kick-off im Mai 2022 starteten die beratenden Unternehmen mit der Anforderungserhebung anderer Bundesländer. In einem gemeinsamen Treffen im August in Düsseldorf wurden die nächsten Umsetzungsschritte besprochen. Die Vorbereitungen für die eigentliche Entwicklung werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, berichtet das krz. Dazu zählen die Bewertung jeder einzelnen Rückmeldung aus den Ländern ebenso wie die Aufgabe, das Verwaltungsprogramm und die App mandantenfähig zu machen.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Cover der drei Projektberichts-Teile.

Beschaffungsamt: Dienstleistungen nachhaltig beschaffen

[26.02.2025] Die nachhaltige Beschaffung von Dienstleistungen sollte der Regelfall sein – ist in der Praxis jedoch oft sehr komplex. Die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung (KNB) beim Beschaffungsamt hat nun eine umfassende Hilfestellung für Beschaffende aller Ebenen veröffentlicht. mehr...

Digital für alle: Bundesweiter Digitaltag im Juni

[26.02.2025] Der Digitaltag findet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Am 27. Juni sollen im Rahmen des bundesweiten Events digitale Themen verständlich aufbereitet und die Digitalisierung erlebbar gemacht werden. Kommunen, die mit eigenen Angeboten teilnehmen wollen, können sich nun anmelden. mehr...

AKDB: Neuer Rekord für die Briefwahl

[25.02.2025] Die AKDB bewertet den technischen Ablauf der Bundestagswahl 2025 in Bayern positiv: Die Zahl der Briefwahlanträge erreichte ein hohes Niveau, bei der Verarbeitung bewährte sich die Plattform FRED. Auch die im Vorfeld abgehaltene landesweite Generalprobe zur Ergebnisübermittlung war erfolgreich. mehr...

Grafik zur Organisation einer Bundestagswahl. Dargestellt sind vier Sektoren: Wahlorgane, politische Parteien/Vereinigungen, Logistik und die Stimmabgabe vor Ort.

DStGB/CAIS: Umfrage zu Wahlen unter Zeitdruck

[24.02.2025] Die kurze Vorbereitungszeit zur Bundestagswahl 2025 wirkt sich auch auf die Wahlorganisation aus. Das Institut für Digitalisierungsforschung CAIS möchte mögliche Folgen wissenschaftlich untersuchen und lädt kommunale Wahlämter zur Teilnahme an einer kurzen Onlinebefragung ein. mehr...

OSBA: Beschaffung von Open Source Software

[17.02.2025] Bei öffentlichen Ausschreibungen zählt meist der niedrigste Preis. Im Fall von Open Source Software ist dies oftmals zum Schaden des Auftraggebers: Sicherheits- und Wartungsprobleme drohen, wenn Anbieter zu knapp kalkulieren. Die OSBA hat ein Paper zur nachhaltig erfolgreichen Beschaffung veröffentlicht. mehr...

Bayern: Effektiver digitaler Grundstücksverkehr

[14.02.2025] In Bayern werden notarielle Urkunden und Vermessungsdokumente ab sofort digital übermittelt. Das Besondere elektronische Behördenpostfach trägt so dazu bei, den Grundstücksverkehr zu beschleunigen. Es soll künftig auch in weiteren Kommunen und Verfahren eingesetzt werden. mehr...

Balkendiagramm zeigt die Nutzung von E-Government-Diensten in den Jahren 2019-2024. 2018 klag der wert bei 48%, seitem pendeln die Zahlen um 50-55 %.

Cisco Digital Kompass 2025: Bei der Digitalisierung zu langsam

[11.02.2025] Cisco hat eine neue Untersuchung zur Digitalisierung in Deutschland vorgelegt. Demnach gibt es Fortschritte beim Glasfaserausbau und Online-Banking, doch KI und Cybersicherheit bleiben Problemfelder. Besonders die digitale Verwaltung stagniert seit dem Aufwind durch Corona. mehr...

Sachsen-Anhalt: Ideen für digitale Verwaltung gesucht

[11.02.2025] Das Land Sachsen-Anhalt sucht erneut innovative Ideen für die digitale Verwaltung. Gefragt sind digitale Konzepte und Modelle für die vielfältigen Aufgaben der öffentlichen Verwaltung. Bewerbungen sind bis 14. März möglich. mehr...

Detailansicht des Hinterrads eines Fahrrads von schräg hinten.

Lübeck: Fundsachen werden online versteigert

[07.02.2025] Fundsachen, die nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist nicht abgeholt wurden, wird die Hansestadt Lübeck ab sofort online versteigern. mehr...

Eine größere Personengruppe mit vornehmlich dunkel gekleideten, jungen Menschen steht in Fotopose auf einer modernen Treppe.

Ulm: Digitaler Portier im Rathaus

[06.02.2025] Ein digitaler Portier soll künftig im Ulmer Rathaus als erste Anlaufstelle für Anliegen bei der Stadtverwaltung dienen – etwa für Termine oder Auskünfte. Entwickelt wurde das Tool von Fachleuten der städtischen Abteilung Interne Dienste und Studierenden der Technischen Hochschule Ulm. mehr...

Ein Mann tippt über seiner Laptoptastatur schwebende E-Mail-Icons an.
bericht

Leipzig: Erfolgsfaktor Kommunikation

[31.01.2025] Die Leipziger Stadtverwaltung hat ihr E-Mail-System von Lotus Notes auf Microsoft Exchange umgestellt und eine zentrale E-Mail-Archivierung eingeführt. Eine transparente Kommunikation hat das Gelingen des umfassenden Projekts gesichert. mehr...

Materna Virtual Solution: So verändert sich das mobile Arbeiten

[31.01.2025] Mit zunehmender technischer Entwicklung verlagert sich die Arbeit verstärkt auf mobile Geräte. Materna Virtual Solution identifiziert fünf Trends, die im Jahr 2025 maßgeblich das Arbeiten prägen werden – von KI und Datensouveränität bis hin zu Sicherheitslösungen und Mixed Reality. mehr...

Innenminister Michael Ebling (l.) und der Präsident der Universität Koblenz, Prof. Dr. Stefan Wehner, bei der Übergabe einer Urkunde.

Rheinland-Pfalz: Digitalisierung von Kulturerbe

[29.01.2025] Rheinland-Pfalz fördert die Digitalisierung des kulturellen Erbes: Mit rund 284.000 Euro unterstützt das Land das Projekt KuLaDig RLP bis 2026. Ziel ist es, Kommunen – insbesondere im ländlichen Raum – zu helfen, kulturelle Besonderheiten digital zu erfassen und multimedial aufzubereiten. mehr...

Panoramablick über Berlins Innenstadt, in der Mitte der Fernsehturm, im Hintergrund dramatische Wolken

Berlin: Start-ups und Verwaltung zusammenbringen

[27.01.2025] GovTech-Start-ups können die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung wirksam unterstützen. Die Berliner Senatswirtschaftsverwaltung will dieses Potenzial noch besser nutzen und hat jetzt einen Bericht vorgelegt, der zeigt, wie die Zusammenarbeit gelingt. mehr...

Gruppe von neun personen steht in einem gelb gestrichenen Raum, vor sich ein Transparent mit der mehrfarbigen Aufschrift "Digitaltag".

Landkreis Regensburg: Spitze bei Digitalisierung

[22.01.2025] Der Landkreis Regensburg zieht eine positive Bilanz zur bisherigen Verwaltungsdigitalisierung. In vielen Bereichen ist er ein Vorreiter in Bayern. Digitale Dienstleistungen werden stark genutzt, und KI sowie Prozessautomatisierung schaffen Ressourcen für besseren Bürgerservice. mehr...