HochleistungsinternetGemeinsame Anstrengungen nötig
![Über Strategien für zukunftsfähige Netze diskutierten auf der Herbstkonferenz der Deutschen Breitbandinitiative Vertreter namhafter Unternehmen und der EU-Kommission.](https://www.kommune21.de/wp-content/uploads/2024/08/17415_bild_gross1_Herbstkonferenz_Breitband_440.jpg)
Über Strategien für zukunftsfähige Netze diskutierten auf der Herbstkonferenz der Deutschen Breitbandinitiative Vertreter namhafter Unternehmen und der EU-Kommission.
(Bildquelle: Initiative D21 e.V.)
Auf der Herbstkonferenz der Deutschen Breitbandinitiative (5. November 2013, Berlin) diskutierten Vertreter namhafter Unternehmen und der EU-Kommission über die Rahmenbedingungen und Potenziale des Breitband-Ausbaus in Deutschland. Im Fokus standen dabei laut der Initiative D21 Fragen wie: Welche Bandbreite brauchen wir in Zukunft und wie erreichen wir diese? Investieren Staat und Wirtschaft genug und vor allem an der richtigen Stelle? Robert A. Wieland, Vizepräsident der Initiative D21 und Geschäftsführer von TNS Infratest zeigte den Teilnehmern dazu den Status quo der digitalen Gesellschaft sowie den zukünftigen Breitband-Bedarf auf. Denn laut dem aktuellen D21-Digital-Index sind die Zugänge zum Hochleistungsinternet innerhalb Deutschlands sehr ungleich verteilt; insbesondere in den ostdeutschen Flächenstaaten bestehe deutlicher Nachholbedarf. „Die Ergebnisse zeigen, dass dringend eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Breitband-Zugängen umgesetzt werden muss. Denn die Digitalisierung durchdringt immer mehr Bereiche unseres wirtschaftlichen und privaten Lebens“, so Wieland. Die Vorgaben der Breitband-Strategie des Bundes, bis zum Jahr 2018 alle Haushalte in Deutschland mit einer Bandbreite von 50 Megabit pro Sekunde zu versorgen, sind aus Expertensicht zwar noch zu schaffen. Dazu bedürfe es jedoch gemeinsamer Anstrengungen von Politik und Wirtschaft. Wichtigste Herausforderung für den weiteren Ausbau sei es, die erforderlichen Investitionen sicherzustellen. Denn laut der „Kostenstudie Breitband“ des TÜV Rheinland im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums vom August 2013 müssten für eine hundertprozentige Flächendeckung noch rund 20 Milliarden Euro aufgebracht werden – selbst bei optimiertem Technologie-Mix.
Auf der Konferenz wurde daher auch intensiv über die künftige Nutzung von Frequenzen diskutiert. „Durch den Einsatz der Mobilfunk-Technologie LTE-Advanced zur Breitband-Versorgung im ländlichen Raum lassen sich immerhin 14 Milliarden Euro an Kosten sparen. Voraussetzung hierfür ist aber, dass ein ausreichendes Frequenzspektrum zur Verfügung steht“, erklärte Sigurd Schuster, Projektleiter der Deutschen Breitbandinitiative und Head of Technology Strategy and Operations bei Nokia Solutions und Networks. „Ohne dieses Spektrum müssen wir mit Investitionen in Höhe von insgesamt 34 Milliarden Euro rechnen – oder etwa fünf Prozent unserer Haushalte werden nicht mit 50 Megabit pro Sekunde versorgt werden können.“ Der Frequenzpolitik werde somit zukünftig eine Schlüsselrolle bei der Breitband-Versorgung zufallen.
Stadtnetz 500+: Dresden wird glasfaserschnell
[05.02.2025] In Dresden steht der Glasfaserausbau für über 400 kommunale Gebäude kurz vor dem Abschluss. Zunächst werden die 150 Schulstandorte an das Stadtnetz 500+ angeschlossen, bis Mitte 2025 folgen dann unter anderem Museen, Bibliotheken, Feuerwachen und Bürgerämter. mehr...
Rheingau-Taunus-Kreis: Mobilfunkausbau kommt voran
[30.01.2025] Mit einem Förderbescheid über 1,16 Millionen Euro unterstützt das Land Hessen den Mobilfunkausbau im Rheingau-Taunus-Kreis. Zwei neue Masten in Heidenrod sollen die Versorgung in der topografisch anspruchsvollen Region verbessern. mehr...
Bayern: Gigabitausbau in ländlichen Kommunen
[24.01.2025] Der Gigabitausbau in Bayern kommt voran - auch auf dem Land. Die Kommunen Aufseß, Altenkunstadt, Pressig und Lauter erhalten insgesamt rund sieben Millionen Euro an Fördermitteln. Über 1.300 Adressen sollen künftig von Glasfaseranschlüssen profitieren. mehr...
Bamberg: Auszeichnung für vorbildlichen Glasfaserausbau
[20.01.2025] Bamberg wurde vom bayerischen Finanz- und Heimatminister Albert Füracker als Gigabitregion geehrt. Die Stadt und ihre Stadtwerke erhalten diese Auszeichnung für ihren eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau. mehr...
Steindorf: Glasfaserausbau beschlossen
[20.12.2024] Rund 440 Haushalte und Gewerbebetriebe sollen in Steindorf bis 2028 an ein leistungsstarkes FTTB/H-Glasfasernetz angebunden werden. Die Bauarbeiten beginnen Ende 2025, der Hausanschluss ist für förderfähige Gebäudeeigentümer kostenlos. mehr...
Zweckverband Breitband Altmark: Ausbaugebiete übergeben
[18.12.2024] Die Region Altmark ist in den ehemals unterversorgten Gebieten nun mit einem flächendeckenden Glasfasernetz ausgestattet. Die letzten Ausbaugebiete hat der Zweckverband Breitband Altmark Anfang Dezember an den Netzbetreiber DNS:NET übergeben. mehr...
Echte Glasfaser-Kommune: Vorreiter Borken
[17.12.2024] Mit ihrer überdurchschnittlichen Glasfaserquote wurde die Stadt Borken vom Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) als Echte Glasfaser-Kommune ausgezeichnet. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing legt im Interview die Erfolgsfaktoren dar. mehr...
Telekom: Glasfaser für das Westallgäu
[10.12.2024] Elf Kommunen im Westallgäu und die Telekom bündeln ihre Kräfte für den Glasfaserausbau. Baustart für das ambitionierte Projekt ist im Frühjahr 2025. mehr...
Kreis Osnabrück: Weiße Flecken bald getilgt
[05.12.2024] Der Breitbandausbau der weißen Flecken im Kreis Osnabrück hat die letzte Bauphase erreicht. Bis Ende 2025 soll sie abgeschlossen sein und keinen Haushalt oder Betrieb zurücklassen. Wenn die weißen Flecken getilgt sind, sollen die grauen Flecken beseitigt werden. mehr...
ANGA COM: Auch 2025 auf Erfolgskurs
[04.12.2024] Die Kongressmesse für Breitband, Fernsehen & Online, ANGA COM, die vom 3. bis 5. Juni 2025 in Köln stattfindet, liegt auf Erfolgskurs: Bereits für über 90 Prozent der Ausstellungsfläche liegen Buchungen vor. mehr...
Breitbandausbau: Ziel nicht erreichbar
[03.12.2024] Die Marktanalyse des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO) zeigt, dass sich der Glasfaserausbau in der Fläche verlangsamt und das Ziel einer flächendeckenden Homes-Passed-Versorgung bis 2030 ohne politische Kurskorrektur nicht mehr erreichbar ist. mehr...
Breitenbrunn: Mobilfunkmast in Betrieb gegangen
[14.11.2024] In Breitenbrunn wurde jetzt ein neuer Mobilfunkmast offiziell in Betrieb genommen, der durch das bayerische Mobilfunk-Förderprogramm mit 327.000 Euro unterstützt wurde. mehr...
Odenwaldkreis: PEB Breitband sichert sich Auftrag für Ausbau
[08.11.2024] Das Unternehmen PEB Breitband hat sich jetzt den Auftrag für den geförderten Glasfaserausbau im Odenwaldkreis gesichert. Bis Ende 2030 sollen knapp 15.000 Haushalte und Unternehmen in der Region an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen werden. mehr...
Owingen: Schnelles Netz für unterversorgte Gebiete
[28.10.2024] Mit der Ortschaft Owingen geht im Breitband-Förderprojekt des Zweckverbands Breitband Bodenseekreis (ZVBB) die erste von zehn Gemeinden online. Nach den weißen Flecken sollen jetzt im nächsten Schritt auch noch die grauen Flecken erschlossen werden. mehr...
Glasfasernetz Sülzetal: Eigenwirtschaftlicher Ausbau abgeschlossen
[24.10.2024] Ein nahezu flächendeckendes Glasfasernetz wurde jetzt in der Gemeinde Sülzetal freigeschaltet. Errichtet wurde es komplett ohne Fördermittel. mehr...