BayernMehring tritt als neuer Digitalminister an
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Fabian Mehring wurde im Bayerischen Landtag als neuer Staatsminister für Digitales vereidigt.
(Bildquelle: Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto: Stefan Obermeier)
Fabian Mehring hat sein Amt als neuer Bayerischer Staatsminister für Digitales angetreten. Er wurde jetzt im Bayerischen Landtag vereidigt. Der 34-jährige Schwabe übernimmt das Digitalressort von Judith Gerlach, die das Ministerium seit 2018 aufgebaut und geleitet hatte (wir berichteten). „Die Digitalisierung aller Lebensbereiche ist ein Masterthema unserer Zeit und unser Bayerisches Digitalministerium ein echtes Zukunftsministerium, mit dem wir erfolgreich bundesweit vorangehen. An der Spitze eines exzellenten Teams will ich dabei auf die erfolgreiche Pionierarbeit von Judith Gerlach aufbauen und das Digitalministerium zum Architekturbüro für Bayerns digitale Zukunft weiterentwickeln“, erklärte Mehring bei seiner Vereidigung. Zu den inhaltlichen Schwerpunkte sagte er, das Digitalministerium soll an der Schnittstelle von Heimat und Hightech wirken und ein zentraler und ressortübergreifender Treiber für die Digitalisierung aller Lebensbereiche im Freistaat sein. „Indem wir Bayerns Wirtschaft als starker Partner durch die digitale Transformation begleiten, sichern wir uns schon heute die Spitzenplätze auf den Märkten von morgen. Mit der Digitalisierung der Verwaltung wollen wir Brücken bauen zwischen den Bürgern und den Behörden. Kluge Digitalisierung hilft im Zuge dessen, Bürokratie abzubauen und verlorengegangenes Vertrauen in die Politik zurückzugewinnen“, so Mehring. Dabei dürfe sich Digitalisierung nicht auf Spitzentechnologie im urbanen Umfeld beschränken, sondern müsse auch als Alltagsdigitalisierung im ländlichen Raum ankommen.
Amtsvorgängerin Judith Gerlach betonte: „Die Pionierarbeit, die wir mit dem ersten und einzigen echten Digitalministerium in Deutschland hier in Bayern geleistet haben, hat sich gelohnt. Es ist eine feste Größe im Freistaat geworden und hat Einfluss auf die Digitalpolitik sowohl in Berlin als auch in Brüssel. Insofern kann ich das Haus guten Gewissens und nicht ohne Stolz auf die großartigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übergeben. Ich wünsche dem neuen Staatsminister viel Erfolg.“
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