HerneOZG-Vorgaben erfüllt

Herne hat die OZG-Umsetzung geschafft.
(Bildquelle: tupungato/123rf.com)
Die Umsetzungsfrist für das Onlinezugangsgesetz (OZG), das Bürgern und Unternehmen bis Ende 2022 den digitalen Zugang zu zahlreichen Verwaltungsleistungen deutscher Behörden ermöglichen sollte, ist abgelaufen. Auf Bundesebene wurde diese Zielvorgabe verfehlt (wir berichteten). Anders im nordrhein-westfälischen Herne. Dort sei es gelungen, durch eine gemeinsame Kraftanstrengung die OZG-Vorgaben zu erfüllen, heißt es in einer Pressemeldung der Stadt. Dies sei noch vor zwei Jahren unmöglich erschienen – auch, weil die Kommunen dringendere Probleme zu bewältigen hatten. Dennoch hatte die Stadtverwaltung Herne die Digitalisierung als eines der Oberziele der Verwaltung ausgerufen.
Mitwirkung der Ämter
Im Dezember 2021 ging das Online-Serviceportal der Stadt als technische Grundlage für die OZG-Umsetzung an den Start. Durch eine Kombination aus zentralen und dezentralen Bestrebungen sei es nach einer Pilotphase gelungen, zügig OZG-relevante Leistungen über das Portal anzubieten. Dazu benannten die einzelnen Ämter und Fachbereiche OZG-Ansprechpersonen und -Redaktionen, die sich um die inhaltliche Erfassung und Pflege der Leistungen im Portal kümmern. Die Stabsstelle für Verwaltungsdigitalisierung koordinierte verwaltungsweit die Einführung und bot technische Hilfestellung. Mit Erfolg: Zum Jahresende 2022 waren 280 Dienstleistungen im Serviceportal Herne online erreichbar. Damit sei das Portal auf dem Weg die zentrale Drehscheibe für Antragsanliegen der Herner Bürger sowie Unternehmen zu werden, so die Stadt in ihrer Pressemeldung. Auch die Antragszahlen stiegen stetig.
EfA-Leistungen noch nicht komplett
Viele der EfA-Leistungen, die man in Herne in Anspruch nehmen wollte, seien nicht rechtzeitig zur Nachnutzung bereitgestellt worden. So befinden sich einige Angebote derzeit in einer niedrigeren Umsetzungsstufe als erhofft. Einfache Kontaktformulare und geführte Formularassistenten böten aber in jedem Fall die Möglichkeit der elektronischen, bidirektionalen Kommunikation über das Serviceportal, betont die Stadt. Die Online-Services sollen dort kontinuierlich ausgebaut und verbessert werden, auch über den reinen Pflichtkatalog des Bundes hinaus.
Inzwischen hätten viele Fachbereiche den Nutzen der Online-Dienste erkannt und weitere Anwendungsfälle identifiziert, die sie umsetzen wollen. Zudem sollen die Prozesse hinter dem Antrag nahezu durchgehend digitalisiert werden. Die OZG-Erfüllung sei in Herne nur ein Meilenstein auf dem Weg zum OZG 2.0, in dem sich alle Prozesse an einem Reifegradmodell messen lassen sollen.
Hamburg: Meldeportal für Niedrigwasser
[22.04.2025] Nicht nur Überschwemmungen, auch Trockenheit ist ein Problem: In Hamburg können Bürgerinnen und Bürger auf einem Onlineportal melden, wenn Flüsse oder Bäche austrocknen. Die Umweltbehörde will damit Daten für Gegenmaßnahmen sammeln. mehr...
Panketal: Digitales Rathaus ist eröffnet
[09.04.2025] Die rund 21.000 Einwohner Panketals können nun erste Verwaltungsservices online in Anspruch nehmen. Das neue digitale Rathaus der Gemeinde soll kontinuierlich wachsen. mehr...
Bonn: Website in elf Sprachen
[03.04.2025] Eine Software übersetzt den Internetauftritt der Stadt Bonn jetzt automatisch in elf Sprachen. Welche Sprache verwendet werden soll, können die Besucherinnen und Besucher auf der Startseite auswählen. mehr...
Wiesbaden: Neustart im Web
[01.04.2025] Wiesbaden will sich modern, barrierefrei und nutzerfreundlich im Internet präsentieren. Entsprechend hat die Stadt ihre Website optimiert. Das Plattformdesign haben Bürgerinnen und Bürger validiert. Dank maschineller Übersetzung stehen alle Inhalte in zwölf Sprachen zur Verfügung. mehr...
Hamburg: Ehrenamtskarte als App
[21.03.2025] Die Hamburger Engagement-Karte kann jetzt auch per App beantragt, digital gespeichert und so bei teilnehmenden Bonuspartnern vorgezeigt werden. Die Freie und Hansestadt will damit noch mehr engagierte Menschen erreichen. mehr...
Wuppertal: Website erklärt Lokalpolitik
[18.03.2025] Die Stadt Wuppertal hat eine Informations-Webseite zu Lokalpolitik und Bürgerbeteiligung gestartet. Sie bietet leicht verständliche Informationen und zeigt, wie Bürger sich einbringen können – passend zum Start des Kommunalwahlkampfs. mehr...
Oldenburg: Feedback zur Website gefragt
[14.03.2025] Um ihr Online-Angebot weiter zu optimieren und den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden, hat die Stadt Oldenburg eine Online-Umfrage gestartet. Diese läuft bis Ende März. mehr...
Hannover: KI für Wohngeldanträge
[13.03.2025] Eine KI-Unterstützung bei der Bearbeitung von Wohngeldanträgen hat die Stadt Hannover in Kooperation mit einem Münchner Start-up eingeführt. Sie ist damit unter den ersten Städten bundesweit. mehr...
Mönchengladbach: Infektionsdaten im Open-Data-Portal
[11.03.2025] Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach veröffentlicht aktuelle Infektionsdaten jetzt auch über ein Open-Data-Portal. Dort sind Infektionsdaten für jedermann leicht zugänglich, die Daten lassen sich außerdem exportieren oder an anderer Stelle einbinden. mehr...
Gütersloh: Neues Bürgerportal wird rege genutzt
[07.03.2025] Auf dem vor Kurzem gestarteten neuen Bürgerportal der Stadt Gütersloh haben sich bereits rund 1.000 Bürgerinnen und Bürger registriert. mehr...
Darmstadt: Digitales Rathaus in Leichter Sprache
[13.02.2025] Das digitale Rathaus der Stadt Darmstadt bietet ab sofort auch Informationen in Leichter Sprache. 13 der am häufigsten frequentierten Onlinedienste können entsprechend eingestellt werden. mehr...
Kreis Wunsiedel: Vorzeigeprojekt FichtelApp
[12.02.2025] Kontinuierlich wird die FichtelApp des Kreises Wunsiedel optimiert und kommt nicht nur bei den Nutzern, sondern auch bei der Fachwelt und anderen Kommunen gut an. Erneut hat der Kreisausschuss nun Gelder für die Weiterentwicklung der Lösung freigegeben. mehr...
Bonn: KI-Chatbot ergänzt Webauftritt
[03.02.2025] Auf der Website der Stadt Bonn ist jetzt ein Chatbot auf Basis von KI im Einsatz. Die Bundesstadt erweitert damit ihr Online-Informationsangebot insbesondere zu den städtischen Dienstleistungen. Entwickelt wurde der Chatbot vom GovTech-Start-up neuraflow. mehr...
Gütersloh: Bürgerportal auf dem neuesten Stand
[29.01.2025] Ein neues Bürgerportal bietet die Stadt Gütersloh an. Es punktet mit einer einfacheren Bedienung, Barrierefreiheit, Datensicherheit nach aktuellem Stand und OZG-Konformität. Die Vorgängerplattform entsprach nicht mehr den heutigen Standards. mehr...
Nolis: Wahlhelfer finden leicht gemacht
[24.01.2025] Mit der Lösung NOLIS | Formular-Editor können Kommunen mit wenig Aufwand eine Onlineanmeldung zum Wahlhelfer erstellen und auf ihrer Website einbinden. mehr...