DigitalPakt SchuleQuickborn als Vorbild
Einen Zuwendungsbescheid in Höhe von mehr als einer halben Million Euro hat jetzt die Stadt Quickborn für die Digitalisierung ihrer Schulen erhalten. Wie das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur mitteilt, hat die schleswig-holsteinische Kommune die Mittel mithilfe eines externen Beratungsdienstleisters eingeworben. Auch habe die Stadt im engen Austausch mit dem Bildungsministerium gestanden und beispielsweise den letzten Antrag vor Einreichung mit den Experten dort abgestimmt. So konnte sichergestellt werden, dass alle notwendigen Angaben enthalten sind.
„Dieser Bescheid in Höhe von mehr als 517.500 Euro ist ein Musterbeispiel für gute Arbeit des Schulträgers“, sagt Bildungsministerin Karin Prien. „Die Stadt Quickborn hat am 18. Februar dieses Jahres bei uns den Antrag eingereicht, dieser wurde umgehend bearbeitet und nur zwei Monate später können wir schon den Bescheid übergeben.“ Die Stadt hat laut Ministerium somit ihren dritten Zuwendungsbescheid erhalten und das gesamte ihr zustehende Budget ausgeschöpft. „Das ist absolut vorbildlich“, sagt Prien.
Insgesamt habe die Kommune 994.000 Euro aus dem DigitalPakt erhalten. Planungen seien in Quickborn schon mit der Unterzeichnung des DigitalPakts 2019 angelaufen und dann sukzessive umgesetzt worden. Die Stadt habe mit den Mitteln die Ausstattung ihrer sieben Schulen mit WLAN und interaktiven Displays finanziert.
Fördermöglichkeiten effizient ausschöpfen
Noch bis zum Jahresende 2022 können die Schulträger in Schleswig-Holstein Mittel aus dem DigitalPakt beantragen. Das Ministerium weist außerdem darauf hin, dass seit dem Jahr 2019 der vorzeitige Maßnahmenbeginn erlaubt ist. Die Schulträger können die Mittel also bereits verbauen, ohne sie vorher durch Antragstellung bewilligt bekommen zu haben. Die Antragstellung als Rückerstattung der Mittel wird laut Prien von vielen Schulträgern in Anspruch genommen, da dann nur einmal ein Antrag gestellt werden muss. „Das berichteten uns zumindest die Vertreter der Schulträger auf den Regionalkonferenzen, die wir gerade im ganzen Land durchgeführt haben.“ Daraus lasse sich ableiten, dass die digitale Infrastruktur im Land deutlich weiter ist, als es die Abrechnungszahlen der Digitalpaktmittel vermuten lassen.
„Wir wollen die Schulträger noch besser unterstützen“, kündigt die Ministerin außerdem an. „Damit die Mittel noch schneller bei den Schulen ankommen, haben wir in Schleswig-Holstein die Verfahren bereits vereinfacht und unter anderem ein Fast-Track-Antragsverfahren entwickelt.“ Zusätzlich bestehen beim Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) und im Ministerium verschiedene Beratungsmöglichkeiten, wo sich Antragsteller frühzeitig Informationen holen können. Sich wie die Stadt Quickborn externe Beratung mit ins Boot zu holen, sei ebenfalls ein guter Weg, um die Fördermöglichkeiten effizient auszuschöpfen.
Laut Ministerium sind in Schleswig-Holstein derzeit 41 Millionen Euro aus dem DigitalPakt Schule bewilligt worden; davon allein zehn Millionen Euro seit Jahresbeginn.
Reutlingen: DigitalPakt Schule gezielt genutzt
[24.02.2025] Die Stadt Reutlingen konnte das ihr zustehende Budget aus dem DigitalPakt Schule komplett ausschöpfen und gezielt einsetzen. Die Schulen seien nun mit moderner Technik ausgestattet und digital fit für die Zukunft. mehr...
Baden-Württemberg: SCHULE@BW erhält KI-Modul
[24.02.2025] Baden-Württembergs KI-Assistenz F13, bereits in der Landesverwaltung im Einsatz, steht nun auch Lehrkräften zur Verfügung. Die Open-Source-KI wird in die Digitale Bildungsplattform SCHULE@BW integriert und soll mit Chat-Funktionen sowie Dokumenten-Tools den Schulalltag erleichtern. mehr...
Dresden: Schul-App macht Geodaten lebendig
[19.02.2025] Mit der GeoSN-SchulApp können Schülerinnen und Schüler direkt auf amtliche Geodaten des Freistaats Sachsen zugreifen. Auch können sie damit selbst Geodaten erfassen, analysieren und visualisieren. Erstmals eingesetzt wurde die App am Gymnasium Dresden-Plauen – mit positiver Resonanz. mehr...
Kaiserslautern: Schulsoftware mit neuen Modulen
[19.02.2025] In Kaiserslautern wurde die Schulsoftware Sdui um digitale Krankmeldungen und ein Klassenbuch erweitert. Nach einer halbjährigen Pilotphase stehen die neuen Funktionen jetzt stadtweit zur Verfügung. Sie sollen die Kommunikation erleichtern und den Schulalltag effizienter gestalten. mehr...
Augsburg: Grundschule digital aufgepeppt
[18.02.2025] Um dem Stand der Technik gerecht zu werden, wird die Fröbel-Grundschule in Augsburg derzeit digital vernetzt und mit Medientechnik sowie WLAN ausgestattet. mehr...
Saarland: Digitale Schulbildung gesetzlich verankert
[17.02.2025] Das Saarland will seine Vorreiterrolle in der digitalen Bildung weiter ausbauen und setzt als erstes Bundesland einen verbindlichen gesetzlichen Rahmen für digitale Bildung. Diese soll für alle Lernenden gleichermaßen zugänglich gemacht werden. mehr...
Düsseldorf: Medienentwicklungsplan 2.0
[10.02.2025] Die Stadt Düsseldorf schreibt ihren Medienentwicklungsplan fort und will bis zum Jahr 2029 weitere 141 Millionen Euro in die Digitalisierung der städtischen Schulen investieren. mehr...
Neuss: Ambitionierte Strategie
[29.01.2025] Die Stadt Neuss nimmt eine Vorreiterrolle bei der Schul-IT ein. Gelingen konnte dies mit Unterstützung des Dienstleisters ITK Rheinland, der eine Strategie entwickelt und eine zukunftssichere Infrastruktur aufgebaut hat. mehr...
Bitkom: Schuldigitalisierung braucht weiter Mittel
[22.01.2025] Der Bitkom hat untersucht, welche digitalen Anwendungen und Dienste Schulen ihren Lehrkräften zur Verfügung stellen. Dabei zeigt sich deutlich, dass kostenintensivere Lösungen – auch wenn sie einen hohen Mehrwert bieten – unterrepräsentiert sind. mehr...
Bayern: Vorbildliche Initiative
[22.01.2025] Im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Schule der Zukunft“ soll eine flächendeckende Eins-zu-eins-Ausstattung der Schulen in Bayern erreicht werden. Wichtige Aspekte der Initiative sind umfassende Fortbildungsstrategien sowie ein fortlaufender Support. mehr...
Tabletklassen: Elternsorgen ernst nehmen
[21.01.2025] Elternfinanzierte Tabletklassen können die Schuldigitalisierung erleichtern, sind aber eine Herausforderung für die Erziehungsberechtigten. Hilfreich sind Aufklärung, Schulungen und sozialverträgliche Finanzierungsmodelle. mehr...
Iserlohn: Schulbetrieb wird zukunftsfähig
[17.01.2025] Iserlohn hat ein Förderpaket in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro aus dem DigitalPakt Schule erhalten. Die Stadt investiert die Mittel in eine zukunftsfähige, digitale Bildungsinfrastruktur für mehrere weiterführende Schulen. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Schulen testen KI-Einsatz
[15.01.2025] Ab Februar setzen 25 nordrhein-westfälische Schulen Künstliche Intelligenz im Mathe- und Deutschunterricht ein. Sie nehmen an einem Pilotprojekt des Schulministeriums und der Universität Siegen teil, das den sinnvollen KI-Einsatz ergründen will. mehr...
Schuldigitalisierung: Der Praxis-Check
[14.01.2025] Einen Benchmarking-Bericht zur Schuldigitalisierung hat die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) veröffentlicht. Er beschreibt den Status quo in 41 Kommunen aus elf Bundesländern und zeigt Herausforderungen sowie Lösungsansätze auf. mehr...
Mönchengladbach: GYOD an Schulen möglich
[06.01.2025] Schulen der Stadt Mönchengladbach können bezüglich der Ausstattung mit Endgeräten künftig auch das Konzept „Get your own device“ (GYOD) nutzen. mehr...