Kreis Darmstadt-Dieburg / WetteraukreisPlattform übernimmt Datenanalyse

Die Open-Data-Plattform des Kreises Darmstadt-Dieburg und des Wetteraukreises soll die Analyse von Sozialdaten aus unterschiedlichen Quellen erheblich erleichtern.
(Bildquelle: michaeldb / 123rf.com)
Der Kreis Darmstadt-Dieburg und der Wetteraukreis wollen die Analyse von Sozialdaten auf Knopfdruck ermöglichen. Wie der Kreis Darmstadt-Dieburg und das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation mitteilen, entwickeln die Kommunen dazu eine Plattform, die Sozialdaten aus unterschiedlichen Quellen automatisiert sammelt, verknüpft und mithilfe von Business-Intelligence-Lösungen (BI) auswertet. Es sollen sowohl interne Daten aus den Sozial- und Jugenddezernaten als auch öffentlich zugängliche Daten genutzt werden. Die Verwaltungen sollen dadurch in die Lage versetzt werden, fundierte, datenbasierte Entscheidungen zu treffen und beispielsweise passgenaue Angebote zu machen. Das Digitalministerium unterstützt das Projekt nach eigenen Angaben mit 1,8 Millionen Euro aus dem Förderprogramm Starke Heimat Hessen.
Gestartet sei das Vorhaben im April 2023. In beiden Landkreisen seien jeweils zwei Mitarbeitende eingestellt worden, die in enger Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern das Projekt umsetzen. Anfang 2024 sei eine umfassende Anforderungsanalyse durchgeführt worden. Mehrere Workshops mit insgesamt 17 verschiedenen Fachbereichen und Fachdiensten wurden hierfür veranstaltet. Auf Basis der Ergebnisse fand eine Markterkundung statt. Im November 2024 folgte die Ausschreibung für die Implementierung und den Betrieb der Datenplattform. Perspektivisch soll ein Open-Data-Portal entstehen, das interessierten Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu den Daten ermöglicht.
„Mit der offenen kommunalen Datenplattform setzen Darmstadt-Dieburg und der Wetteraukreis ein starkes Zeichen für die Digitalisierung und die moderne Verwaltung“, sagt Christel Sprößler, Sozialdezernentin des Landkreises Darmstadt-Dieburg. „Die Landkreise arbeiten gemeinsam an einem Leuchtturmprojekt der Datenverarbeitung in Hessen, von dem sowohl die Verwaltungen als auch die Bürgerinnen und Bürger profitieren werden.“ Auch andere Kommunen könnten profitieren, ergänzt Sprößler.
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