KaiserslauternTochter für die Digitalisierung
Die Stadt Kaiserslautern war einer der Finalisten im Bitkom-Wettbewerb Digitale Stadt, den schließlich die Stadt Darmstadt für sich entscheiden konnte (wir berichteten). Mit Unterstützung der rheinland-pfälzischen Landesregierung will Kaiserslautern nach eigenen Angaben dennoch einige im Rahmen des Wettbewerbs avisierte Projekte umsetzen. Wie die Kommune jetzt mitteilt, soll eine neue, einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt, die KL.digital GmbH, diese Aufgabe übernehmen. Zudem habe zum 1. November 2017 Professor Dieter Rombach die Aufgaben eines Chief Digital Officer (CDO), Professor Gerhard Steinebach die eines Chief Urban Officer (CUO) in der Stadtverwaltung übernommen. Beide waren maßgeblich für die Bewerbung Kaiserslauterns beim Digitalwettbewerb verantwortlich. Der CDO ist laut der Stadt Kaiserslautern als Stabsstelle beim Oberbürgermeister angesiedelt. Er entscheide unter anderem, welche Projekte aus technischer Sicht sinnvoll sind und mit der KL.digital GmbH umgesetzt werden sollen, und führe entsprechende Verhandlungen mit Firmen und Fördermittelgebern. Außerdem wird der CDO die Ergebnisse der Digitalisierung nach innen und außen kommunizieren. Professor Rombach werde zudem den Vorsitz im fachlichen Beirat der neuen KL.digital GmbH übernehmen. Professor Steinebach als CUO wiederum werde, ausschließlich in beratender Funktion, diesen Prozess mit dem Hochschulentwicklungsplan und der Stadtentwicklung in Einklang bringen. „Die Digitalisierung bringt für die Gestaltung der Städte neue Herausforderungen mit sich, die frühzeitig in Planungsprozesse Eingang finden müssen, um nicht am zukünftigen Bedarf vorbei zu planen“, erklärte dazu Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel.
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