Kreis Darmstadt-Dieburg:
Gemeinsam für Breitband


[3.5.2013] Um den Breitband-Ausbau im Kreis Darmstadt-Dieburg weiter voranzubringen, arbeiten insgesamt 19 Kommunen zusammen. Die Kooperation zeigt erste Erfolge.

Der geplante Breitband-Ausbau im Kreis Darmstadt-Dieburg nimmt Fahrt auf. Nachdem im vergangenen Jahr eine Machbarkeitsstudie zum Ausbau der Internet-Versorgung durchgeführt und die Gründung eines Zweckverbands forciert wurde (wir berichteten), haben nach Angaben der Kreisverwaltung jetzt neun Anbieter Interesse an Bau und Betrieb eines leistungsfähigen Breitband-Netzes innerhalb der 19 am Zweckverband beteiligten Kommunen gezeigt. Außerdem habe die Deutsche Telekom überraschend mitgeteilt, dass sie entgegen ihrer ursprünglichen Absichten nun doch in sieben Kommunen einen hochleistungsfähigen Breitband-Ausbau ohne kommunale Kostenbeteiligung bis Ende 2016 umsetzen wird, so Landrat Klaus Peter Schellhaas. So soll es künftig unter der Regie der Telekom in Dieburg, Griesheim, Groß-Umstadt, Groß-Zimmern, Pfungstadt, Roßdorf und Weiterstadt Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s geben. Der vom Kreis eingeschlagene Weg, einen Zweckverband zu gründen, der den Breitband-Ausbau voranbringt, sei demnach gut, klug und genau richtig gewesen, so Schellhaas. Der Landrat weiter: „Mit unserem Weg, das Projekt selbst in die Hand zu nehmen, haben wir offensichtlich dafür gesorgt, dass die Telekom ihre Entscheidung nochmals überdacht hat – wir begrüßen das ausdrücklich.“ Um den verbleibenden zwölf Kommunen Sicherheit geben zu können, werde der Zweckverband wie geplant auf den Weg gebracht. Er soll sich am 28. Mai 2013 wie vorgesehen mit allen 19 Mitgliedskommunen konstituieren, erläuterte der Landrat das weitere Verfahren. Bis Ende Juli sollen dann Angebote vorliegen, voraussichtlich Ende Oktober soll die Entscheidung fallen, von wem, wie und zu welchen Bedingungen der Breitband-Ausbau in den verbleibenden Kommunen umgesetzt wird. (cs)

http://www.ladadi.de

Stichwörter: Breitband, Deutsche Telekom, Kreis Darmstadt-Dieburg, Klaus Peter Schellhaas



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